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Inklusion heißt, seine beruflichen Wünsche zu verwirklichen
Foto: Diakonie im Kirchenkreis Recklinghausen

Inklusion heißt, seine beruflichen Wünsche zu verwirklichen

Lesedauer: ca. 1 Min. | Text: RDN Verlag

Erfolgsgeschichte Christian Andjelic: Der 33-Jährige hat einen Arbeitsvertrag bei der Stiftsquelle in Dorsten erhalten. Seine Kolleginnen und Kollegen möchten nicht mehr auf ihn verzichten. Doch der Weg ins Unternehmen war nicht immer leicht.

Christian Andjelic hat es geschafft. „Ich bin so stolz hier zu arbeiten.“ Er hat einen Arbeitsvertrag bei der Stiftsquelle in Dorsten erhalten. Die Kolleginnen und Kollegen wollen den 33-jährigen nicht mehr missen. „Christian ist mittlerweile einer unserer Leistungsträger. Immer gut drauf.“

Der Weg ins Unternehmen war nicht immer leicht. Christian kommt aus den Recklinghäuser Werkstätten. Er hat nach der Förderschule in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung gearbeitet. Mit Hilfe eines Integrationsassistenten der Diakonie hat er die ersten Schritte Richtung allgemeiner Arbeitsmarkt gewagt.

Den nächsten Schritt wagen

„Ich wollte etwas mehr als Werkstatt “ erinnert sich Christian heute. Es folgt das Angebot es mit einer ausgelagerten Arbeit am neuen Standort der Stiftsquelle in Dorsten zu probieren. Dort fällt auf, dass Christian besonders durch seine herzliche und motivierte Art bei den Kolleginnen und Kollegen gut ankommt. Am Ende gefällt es Christian so gut, dass er den nächsten Schritt wagen möchte: eine Festanstellung. Selbst einen Staplerführerschein hat er mittlerweile erworben, um sich auf dem Gelände um die Verräumung der Kisten zu kümmern. Für die Festanstellung arbeiten die Recklinghäuser Werkstätten eng mit dem Integrationsfachdienst der Diakonie zusammen.

Auf dem Weg zu mehr Inklusion

Der Integrationsfachdienst (IFD) informiert die Beteiligten im Vermittlungsprozess und vernetzt sie untereinander. Gemeinsam mit allen Beteiligten erarbeitet der IFD die besonderen Stärken sowie den besonderen Unterstützungsbedarf von Christian Andjelic. Die Mitarbeitenden aus der Dienststelle Berufliche Integration machen sich stark: eine Förderung mit dem Budget für Arbeit unterstützt Christian langfristig auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

Bei der Stiftsquelle ist man so begeistert vom ehemaligen Praktikanten dass man mittlerweile eine ganze Gruppe aus den Recklinghäuser Werkstätten vor Ort beschäftigt. Ein weiterer gelungener Schritt auf dem Weg zu mehr Inklusion. Und eine Mutmacher Geschichte, es auch in weiteren Unternehmen anzugehen: www.diakonie-kreis-re.de/arbeiten/berufliche-integration/

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