Wie steht es um die Finanzen der Menschen in NRW? Das Vermögensbarometer 2026 zeigt: Finanzielle Sicherheit bleibt wichtig, gleichzeitig wächst vor allem bei jungen Menschen das Interesse an langfristigem Vermögensaufbau. Welche Rolle Sparen, Aktien, ETFs und Wohneigentum dabei spielen, erklärt die Sparkasse Vest Recklinghausen.
Sicherheit bleibt für die Menschen ein bestimmendes Thema, wenn es um ihre Finanzen geht, auch in NRW. Viele achten deshalb genau darauf, was sie ausgeben und wie sie ihr Geld anlegen. Gerade die jüngere Generation blickt dabei aber zuversichtlich nach vorn und beschäftigt sich früh damit, wie sie langfristig Vermögen aufbauen kann. Das zeigt das Vermögensbarometer 2026 „Vom Sparen zum Investieren“, die jährliche Erhebung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) zum Weltspartag.
„Die Menschen beschäftigen sich intensiv damit, wie sie finanzielle Sicherheit schaffen und zugleich für ihre Zukunft vorsorgen können“, sagt Dr. Michael Schulte, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vest Recklinghausen. „Ein großer Teil bewertet die eigene finanzielle Ausgangslage weiterhin positiv. Zugleich sehen wir aber eine große
Spreizung der finanziellen Spielräume.“
44 Prozent der Befragten in NRW bewerten ihre gegenwärtige finanzielle Lage als gut oder sehr gut. 26 Prozent beurteilen sie als eher schlecht oder schlecht. Bundesweit zeigt sich insgesamt ein stabiles Bild mit leichten Verschiebungen: Hier bewerten 39 Prozent der Befragten ihre finanzielle Situation als gut oder sehr gut. Gleichzeitig bleibt der Blick vieler Menschen nach vorn zuversichtlich, besonders bei den Jüngeren: Zwei Drittel der unter 30-Jährigen erwarten, dass sich ihre finanzielle Situation in den kommenden zwei Jahren verbessert. „Das ist besonders erfreulich, weil diese Generation in einem schwierigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeld aufwächst“, so Dr. Michael Schulte. „Trotzdem blickt sie zuversichtlich nach vorn und beschäftigt sich früh mit der eigenen finanziellen Zukunft. Das ist eine gute Grundlage für langfristigen Vermögensaufbau.“
Sparen hat weiterhin einen hohen Stellenwert. Besonders junge Menschen gehen laut Erhebung dabei planvoll vor und beschäftigen sich früh mit ihrer finanziellen Zukunft. Zugleich wächst das Interesse an langfristigen Anlageformen wie ETFs und Aktien. Mit SNeo schaffen wir dafür einen einfachen digitalen Zugang zum Wertpapiersparen direkt in der App Sparkasse. Das Angebot richtet sich insbesondere an Kundinnen und Kunden, die ihre Wertpapiergeschäfte selbstständig und digital erledigen möchten.
Gleichzeitig bleibt die persönliche Beratung ein zentraler Bestandteil des Sparkassenangebots. „Manche Menschen möchten ihre Finanzentscheidungen möglichst selbstständig treffen, andere wünschen sich persönliche Orientierung und Begleitung. Wir bieten beides.“ erklärt Dr. Michael Schulte und führt fort „Beim langfristigen Vermögensaufbau geht es nicht darum, für alle denselben Weg vorzugeben. Entscheidend ist, die verschiedenen Möglichkeiten zu kennen und eine Lösung zu finden, die zu den
eigenen Zielen und zur persönlichen Lebenssituation passt.“
Auch das eigene Zuhause bleibt für viele Familien ein wichtiges finanzielles Ziel, vor allem mit Blick auf die Altersvorsorge: Wer im Alter mietfrei wohnt, kann seine laufenden Ausgaben deutlich reduzieren und schafft zusätzliche finanzielle Sicherheit. In NRW planen 30 Prozent der 20- bis 50-Jährigen, eine Immobilie zu kaufen oder zu bauen. „Der Wunsch nach Wohneigentum ist eng mit langfristiger Finanzplanung verbunden“, so Dr. Schulte. „Wer früh beginnt, Eigenkapital aufzubauen und seine Finanzierungsmöglichkeiten zu prüfen, schafft eine wichtige Grundlage für die eigenen vier Wände. Ein Bausparvertrag bildet hierfür ein gutes Fundament.“
Besonders wichtig wird langfristige Planung bei der Altersvorsorge. Eine klare Mehrheit der Menschen hat bereits Maßnahmen für die finanzielle Absicherung im Alter ergriffen oder plant entsprechende Schritte. Gleichzeitig gewinnen Aktien und ETFs als Bausteine der Altersvorsorge an Bedeutung. Mit dem geplanten staatlich geförderten Altersvorsorgedepot werden ab dem kommenden Jahr zudem neue Möglichkeiten für eine kapitalmarktbasierte Vorsorge entstehen. „Das ist erfreulich, denn Altersvorsorge braucht einen langen Atem“, sagt Dr. Schulte. „Entscheidend ist, früh anzufangen und eine Lösung zu finden, die zur eigenen Lebenssituation passt. Die staatliche Förderung kann künftig dazu beitragen, dass sich auch kleinere regelmäßige Beiträge stärker auszahlen.“
Beim Vertrauen liegen die Sparkassen weiterhin vorne. Das Vermögensbarometer zeigt, dass die Menschen ihr Geld weiterhin am ehesten einer Sparkasse anvertrauen würden. Dr. Michael Schulte: „Dieses Vertrauen ist für uns Verpflichtung. Gerade wenn finanzielle Entscheidungen komplexer werden, wollen wir unseren Kundinnen und Kunden
Orientierung geben. Und zwar egal, ob digital oder persönlich. Denn welcher Weg der richtige ist, ist für jeden Menschen unterschiedlich.“
Königswall 33
45657 Recklinghausen